Das ITADA ist eine Einrichtung der grenzüberschreitenden
Zusammenarbeit zwischen dem Land Baden-Württemberg (D), der Région
Alsace (F) und der Nordwestschweiz (CH) auf dem Gebiet der angewandten
Forschung im Bereich rentabler und umweltgerechter Landbewirtschaftung.
Es handelt sich dabei nicht um ein klassisches Institut mit eigenen Forschungseinrichtungen,
sondern um eine Organisation mit einem Sekretariat und regelmässig
tagenden technischen und Führungsgremien, in denen die beteiligten
Organisationen zusammenarbeiten.
Die Zusammenarbeit konkretisiert sich in 2 bis 3-jährigen Arbeitsprogrammen
mit jeweils 10 bis 15 Projekten.
Aufgabe des ITADA ist der Schutz der natürlichen Ressourcen, insbesondere
des Trinkwasservorkommens von europäischer Bedeutung im Rheingraben,
sowie die Erhaltung eines flächendeckenden Netzes landwirtschaftlicher
Betriebe durch die Erarbeitung von rentablen und umweltverträglichen
Produktionsverfahren für bestehende und neue Kulturen bis hin zu
Fragen der Vermarktung der so erzeugten Produkte.
Die Abschlussberichte der verschiedenen Vorhaben dienen als Grundlage
für die Beratung der Landwirte, insbesondere im Gebiet des südlichen
Oberrheins zwischen Schwarzwald, Vogesen und Schweizer Jura, durch die
bestehenden Beratungseinrichtungen.
Das ITADA schafft keine neuen Forschungs- und Beratungseinrichtungen sondern
stützt sich auf die im Elsass, der Nordwestschweiz und in Baden-Württemberg
bestehenden Kapazitäten und vernetzt diese im Rahmen von Projekten
der angewandten Forschung.
Durch Informationsaustausch und gemeinsame Forschungsarbeiten, in die
die verschiedenen Erfahrungen der beteiligten Einrichtungen einfliessen,
sollen im Oberrheingebiet der drei Länder bestehende, ähnlich
gelagerte Probleme schneller und effizienter gelöst werden.
Als weiterer Vorteil ist anzusehen, daß gemeinsame bzw. abgestimmte
Lösungen auf eine bessere Akzeptanz bei den Landwirten stossen.
An der praktischen Durchführung der Arbeiten sind vielfältige
technische Partner aus den drei Ländern beteiligt.