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1. Preis im Energiesparwettbewerb  -  2010-08-11

Im bundesweiten Energiespar-Wettbewerb von LandEnergie, dem Stromanbieter der Maschinenringe, der Zeitschrift Joule und agrarheute.com errang die Fachschule für Landwirtschaft Donaueschingen den 1. Platz für einen deutschlandweit einmaligen Energie-Check der Schülerbetriebe auf Grundlage des aus Frankreich übernommenen Computerprogramms PLANETE, das vom ITADA im Rahmen eines Studienpraktikums ins Deutsche übersetzt worden ist. Nähere Informationen siehe Link zum Artikel im Landinfo bzw. zum Video von agrarheute.com.

Video

Landinfo-Artikel




Mehr als 5.000 Biogasanlagen in Deutschland  -  2010-07-07

Auf deutschen Bauernhöfen stehen mittlerweile über 5.000 Biogasanlagen mit einer Leistung von mehr als 2.000 MW. Baden-Württemberg liegt mit 612 Anlagen und 162 MW zusammen mit Mecklenburg-Vorpommern (258 Anl./162 MW) an dritter Stelle, hinter Niedersachsen (950 Anl./439 MW) und Bayern (1691 Anl./424 MW). Bis Ende 2010 rechnet der Fachverband Biogas mit 5.700 Anlagen, die es auf eine Kapazität von 2.200 MW bringen sollen. Lag im Jahr 2009 die durchschnittliche Anlagengröße noch bei 500 kW, so dürfte sie 2010 auf 430 kW sinken, was wohl auf den Güllebonus zurückzuführen ist. Trotz vermehrter Güllenutzung zeichnet sich in Deutschland eine Ausdehnung der Anbaufläche für Silomais um 12% auf 1,86 Mio. ha ab. Die baden-württembergischen Landkreise Biberach und Ravensburg zählen zusammen mit Cloppenburg, Borken, Bitburg-Prüm und Ansbach zu den Kreisen mit den höchsten Anlagenkonzentrationen (über 40 Anlagen). Bei Inanspruchnahmen von fast 10% der landwirtschaftlichen Nutzfläche kommt es dort teilweise zu Wettbewerbskonflikten mit der Tierhaltung, die sich jedoch bei einer intelligenten Kombination von NaWaRo- und Reststoffeinsatz in Verbindung mit einer effizienten Energiegewinnung vermeiden lassen sollten. Bis Ende 2010 rechnet die dena mit 70 Anlagen zur Einspeisung von Biogas ins Erdgasnetz. Um die Ziele für Deutschland bis 2020 zu erreichen, müssten jährlich 120 derartige Anlagen hinzukommen.




Feuerbrand-Erbgut entschlüsselt  -  2010-06-21

Wissenschaftlern der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil in der Schweiz ist der Durchbruch bei der Entschlüsselung des Erbguts von Erwinia amylovora, dem Erreger des im Obstbau berüchtigten Feuerbrands gelungen. Es wurden auch schon Gene identifiziert, die das Überleben und die Virulenz beeinflussen könnten. Dort Schwachstellen zu finden, könnte möglicherweise helfen, innovative Strategien gegen Feuerbrand zu entwickeln und feuerbrand-tolerante Kernobstsorten zu züchten (www.agroscope.ch)




Jetzt auch Bienenzuchtberater im Elsass  -  2010-05-05

Die Région Alsace hat neu die Stelle eines Bienzuchtberaters geschaffen, die bei der Landwirtschaftskammer Haut-Rhin angesiedelt wurde. Sie wurde besetzt mit Alexis Ballis. Das Elsass verfügt als einzige Region Frankreichs über ein 'Label Rouge' für Honig. Auch im Elsass kämpft die Imkerschaft aus Sorge um das Leben der Bienen gegen die immer stärkeren Insektizide im Maisanbau und fordert ein Moratorium. Andererseits wird der Anbau von Blühmischungen auf landwirtschaftlichen Brachen aber auch begrüßt.




Neue Ökobilanz für Biokraftstoffe in Frankreich  -  2010-04-20

Anfang April wurden die Ergebnisse einer im Auftrag der französischen Ministerien für Umwelt bzw. für Landwirtschaft verfassten Studie zur Ökobilanz von Biokraftstoffen der ersten Generation veröffentlicht. Gemäß der Grenelle-Verpflichtung N°58 wurden insbesondere die Treibhausgasemissionen und die Energieeffizienz (Verbrauch von nicht erneuerbaren Energien) von in Frnakreich produzierten Biokraftstoffen untersucht. Demnach ergibt sich im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen eine Reduktion der Treibhausgase um 59-77% für Biodiesel und um 49-66% für Bioethanol. Mit Bioethanol aus Weizen, Zuckerrüben und Mais lässt sich der Verbrauch an fossiler Energie um 49-53% reduzieren. Biodiesel aus Raps, Sonnenblumen und Soja reduziert den Bedarf an fossiler Energie im Vergleich zu herkömmlichen Kraftstoffen um 65-69%. Spitzenreiter mit einer Energieeinsparung von 81% sind Biodiesel aus Altfetten bzw. tierischen Fetten sowie das unveresterte reine Pflanzenöl mit 82%.

Studie (frz.)




Köberle neuer Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg  -  2010-02-26

Im Zuge der Regierungsumbildung in Baden-Württemberg nach der Ernennung des bisherigen Ministerpräsidenten Günther Öttinger zum EU-Energiekommissar übernahm der bisherige Landwirtschaftsminister Peter Hauk den Vorsitz der CDU-Fraktion im Landtag von Stefan Mappus, der zum neuen Ministerpräsidenten gewählt wurde. Neuer Landwirtschaftsminister ist Rudolf Köberle aus dem Landkreis Ravensburg, zuletzt Staatssekretär im Innenministerium und davor Minister und Bevollmächtigter des Landes beim Bund. Friedlinde Gurr-Hirsch bleibt Staatssekretärin. Das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum wurde umbenannt in 'Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz'.




Landjugend: Deutsch-Französische Sprachferien  -  2010-02-09

Der Bund der Deutschen Landjugend bietet dieses Jahr wieder deutsch-französische Sprachferien an: Vom 10.-30. Juli, jeweils 10 Tage in Aix-les-Bains und Grainau zum Preis von 590 €.

weiter Informationen




ITADA-Seminar Pflanzenschutz  -  2010-01-13

Das nächste ITADA-Seminar findet am 04. Februar 2010 an der Landwirtschaftskammer in Schiltigheim bei Straßburg statt. Thema der Veranstaltung ist die 'Reduzierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes unter Gewährleistung eines zuverlässigen und nachhaltigen Schutzes der Kulturen'. Bei dieser Gelegenheit werden Fachleute aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz die jeweiligen politischen Vorgaben für eine bessere Anwendung von Pflanzenschutzmitteln auf beiden Seiten des Rheins darstellen und Mittel und Wege diskutieren, wie sich diese Ziele erreichen lassen. Die Einladung mit dem Programm sowie dem Formular für die obligatorische Anmeldung finden Sie im nachstehenden Link:

Programm und Anmeldung




Frankreich erlaubt Maisbeizung mit Cruiser zur Aussaat 2010  -  2009-12-16

Gestern veröffentlichte La France Agricole die Nachricht über die Wiederzulassung von Cruiser zur insektiziden Saatgutbeizung von Mais für die Aussaat 2010 durch das französische Landwirtschaftsministerium. Zugelassen ist die Anwendung von Cruiser 350 in Silomais, Körnermais und Mutterlinien von Saatmais. Die Anwendungsbestimmungen sehen zusätzlich zu den bereits bestehenden Auflagen (Deflektoren, Beizqualität, ...) ein Ausbringungsverbot bei starkem Wind vor. Dagegen wurde die Einschränkung 'nur eine Anwendung innerhalb von 3 Jahren' gestrichen. Das Monitoring wird erweitert um unbeabsichtigte Auswirkungen auf die Artenvielfalt, insbesondere auf Schmetterlinge und bestäubende Insekten. Aufgrund von dessen Ergebnissen wird dann die Entscheidung für 2011 fallen. Imker und Naturschützer sowie die Confédération Paysanne sind enttäuscht von dieser Entscheidung und protestieren dagegen mit der Begründung, dass diese Insektizide vielfältige Gefahren beinhalten (für Bienen, Persistenz in Wasser und Boden) und nicht nötig seien, da die Fruchtfolge das bessere Mittel sei. Sie sehen das Vorsorge-Prinzip verletzt und verweisen auf das Anwendungsverbot in Italien sowie die Nicht-Wiederzulassung in Deutschland.




Keine höhere Steuer auf Biokraftstoffe  -  2009-11-13

Bei der Umsetzung der Koalitionsvereinbarungen, in denen auch eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Biokraftstoffen angestrebt wird, soll im Rahmen des 'Wachstumsbeschleunigungsgesetzes' auf die zum 01.01.2010 vorgesehene Erhöhung der Steuersätze auf 0,24 bzw. 0,26 €/l für reine Biokraftstoffe verzichtet werden. Damit bliebe es beim aktuellen Steuersatz von 0,18 €/l für Pflanzenöl und Biodiesel in Reinform. Die Forderung der Agrarier beider Parteien in den Koalitionsverhandlungen nach einer Absenkung auf 0,10 €/l bleibt demnach unerfüllt.




Ermutigende Signale der neuen Bundesregierung  -  2009-11-06

Die deutsche Landwirtschaft sieht ermutigende Signale in der Koalitionsvereinbarung der neuen Bundesregierung. Im einzelnen sind es das Gründlandmilchprogramm mit einem Volumen von 300 Mio. € im kommenden Jahr und 200 Mio. € 2011. Durch Aufstockung der Bundeshilfe für die landw. Unfallversicherung um 200 Mio. € soll die Beitragslast für die Landwirte erträglich bleiben. Die Agrardieselsteuerermäßigung soll so lange gewährt werden, bis eine Steuerharmonisierung auf EU-Ebene erreicht ist. Durch eine veränderte Besteuerung sollen auch dem darniederliegenden Markt für Biokraftstoffe bereits ab Anfang nächsten Jahres wieder Impulse gegeben werden. Positiv wurde auch das klare Bekenntnis zu einer starken ersten und gut ausgestatteten zweiten Säule der EU-Agrarpolitik aufgenommen.




Aigner bleibt 'Landwirtschaftsministerin'  -  2009-10-29

Auch in der neuen Bundesregierung bleibt Ilse Aigner (CSU) Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Sie hatte das Amt bereits vor einem Jahr von Horst Seehofer (CSU) übernommen. Im Amt bleiben auch der beamtete Staatsekretär Gert Lindemann aus Niedersachsen sowie der parlamentarische Staatssekretär Dr. Gerd Müller (CSU) mit Wahlkreis im Oberallgäu. Neu hinzu kommt die parlamentarische Staatssekretärin Julia Klöckner (CDU) aus dem rheinland-pfälzischen Wahlkreis Bad Kreuznach-Birkenfeld, zuletzt Chefredakteurin der Zeitschrift 'Sommelier-Magazin' und Beauftragte für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.




Landwirtschaft in Deutschland und der EU  -  2009-07-22

Das Statistische Bundesamt hat im Juli 2009 ein Themenheft 'Landwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union 2009' veröffentlicht. Darin wird die Situation der Landwirtschaft in Deutschland im Vergleich mit den anderen Ländern der EU beschrieben. Vergleichsjahre sind meist 1999, 2003, 2005 und 2007. Der Bericht kann mit nachstehendem Link kostenlos heruntergeladen werden:

Landwirtschaft in Deutschland und der Europäischen Union 2009




Bruno Le Maire neuer französischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Fischerei  -  2009-06-25

Bruno Le Maire wurde zum neuen Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Fischerei ernannt und löste am 24.06.2009 Michel Barnier ab, der ins Europaparlament gewählt wurde und dort den Vorsitz im Ausschuss für den Binnenmarkt und Dienstleistungen übernimmt. Bruno le Maire war zuletzt Staatssekretär für europäische Angelegenheiten und vertritt seit 2007 als Abgeordneter das Département Eure. In seiner Antrittsrede bezeichnete er als seine größten Herausforderungen die Verhandlungen mit der WTO und über die Zukunft der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik sowie die Lösung der Probleme in der Milchwirtschaft. Damit entspricht er durchaus den Erwartungen des Berufsstands, der nicht zuletzt wegen seiner europäischen Kontakte, insbesondere auch nach Deutschland, Hoffnungen in ihn setzt.




Entlastung beim Agrardiesel in Deutschland  -  2009-06-03

Die Bundesregierung hat sich auf eine Entlastung der deutschen Landwirte beim Agrardiesel verständigt. Danach sollen der Selbstbehalt in Höhe von 350 € je Betrieb sowie die Begrenzung auf höchstens 10.000 l Dieselkraftstoff für zwei Jahre entfallen. Der ermäßigte Steuersatz in Höhe von 25,56 ct/l (Normalsatz = 47,04 ct/l) wird dann auf den gesamten landwirtschaftlichen Verbrauch angewandt. Die Bauernverbände begrüßten den Beschluss, forderten jedoch gleichzeitig eine Gleichstellung mit dem wichtigsten Wettbewerber Frankreich. Dort wird der Agrardiesel lediglich mit 0,66 ct/l besteuert. Bei einem mittleren Verbrauch von 100 l/ha beträgt der Wettbewerbsnachteil der deutschen Landwirte aufgrund der höheren Besteuerung von Agrardiesel rund 25 € /ha. (Besteuerung von Agrardiesel in weiteren Ländern der EU: Dänemark: 0,33 ct/l, Belgien 1,8 ct/l, Niederlande 7,7 ct/l, Italien: 9,2 ct/l, Österreich 9,8 ct/l)




Erosionskataster kommt Mitte 2010  -  2009-05-27

Nach Zustimmung des deutschen Bundesrats müssen die Bundesländer nun bis zum 30.06.2010 ein 'Bodenerosionsgefährdungskataster' einrichten, das als Grundlage für Cross-Compliance-relevante Auflagen dienen wird und vom landwirtschaftlichen Berufsstand als weitere Bürokratisierung bis zum Schluss abgelehnt wurde.




Empfängerdaten von EU-Direktzahlungen werden auch in Deutschland veröffentlicht  -  2009-05-27

Nachdem das deutsche Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde von Landwirten gegen die Offenlegung ihrer Betriebsprämien nicht angenommen hat, haben sich die Amtschefs der Landwirtschaftsministerien grundsätzlich auf eine Veröffentlichung dieser Betriebsdaten ab Mitte Juni 2009 verständigt. Lediglich die etwa 100 Betriebe, die vor Gericht bislang obsiegt haben, sollen davon ausgenommen werden.




Frankreich stockt Hilfen für Umstellung auf Ökolandbau auf  -  2009-05-12

Wegen der großen Nachfrage wurden die im Rahmen von Agrar-Umwelt-Maßnahmen ursprünglich vorgesehenen Umstellungshilfen bereits im Oktober 2008 um jeweils 12 Mio. € und jetzt nochmals um weitere 3 Mio. € aufgestockt, so dass für die Jahre 2009-2011 jeweils 26 Mio. € zur Verfügung stehen. Damit soll rückwirkend ab 16.05.2008 die Deckelung auf 7.600 € pro Jahr und Betrieb entfallen, was insbesondere auf die bisher noch zögernden Getreidebaubetriebe abzielt. Der alternativ bis mindestens 2010 angebotene pauschale Abzug von der Einkommenssteuer für Biolandwirte wird von bisher 1.200 auf 2.400 € verdoppelt, zusätzlich zu einem Freibetrag von 400 € pro Hektar kultivierter Biofläche, bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 € pro Betrieb und Jahr. Gemäß den Beschlüssen des Grenelle-Umweltgipfels soll die Ökofläche bis 2012 verdreifacht werden und 6% erreichen. In der Gemeinschaftsverpflegung soll das Angebot von Bioprodukten bis 2012 auf 20% steigen. Die nationalen Umstellungsbeihilfen werden im Rahmen der zweiten Säule der EU-Agrarpolitik kofinanziert.




Schweiz hebt Milchkontingentierung auf  -  2009-05-12

Zum 1. Mai 2009 wurde in der Schweiz die seit 1977, sieben Jahre früher als in der EU, bestehende Milchkontingentierung aufgehoben. Etwa 90% der Milchmenge werden aber weiterhin durch den Außenschutz, Verarbeitungsbeihilfen und weitere staatliche Zuschüsse gestützt. Der Verband der Schweizer Milchproduzenten strebt an, die Milchmenge zu koordinieren über eine Segmentierung des Milchmarkts in eine A-Menge in Höhe des bisherigen Kontingentvolumens mit höherem Preis und eine B-Menge mit einem niedrigeren Preis.




Internetportal für Agrar- und Erährungsforschung geht online  -  2009-05-12

Ende März wurde das Forschungsinformationssystem für die Agrar- und Ernährungsforschung in Deutschland mit dem Namen FISA freigeschaltet. Dieses Portal gibt einen Überb­lick über die Forschung­sziele und -themen von Bund und Län­dern sowie die Forschungs­förderung.

www.fisaonline.de




Neues schwer bekämpfbares Unkraut entdeckt  -  2009/03/25

In der Schweiz wurde ein neu eingewandertes, schwer beämpfbares Unkraut entdeckt, das Ausläuferbildende Fettkraut (Phedimus stoloniferus). Es verbreitet sich insbesondere auf Grünland und lässt sich weder chemisch noch durch Ausreißen bekämpfen, da selbst kleinste Bruchstücke wieder anwachsen. Es gedeiht sowohl auf kiesigen als auch auf schweren, auf basischen genauso wie auf leicht sauren Böden und erträgt sowohl Sonne als auch Schatten. Da es den Boden nur schwach durchwurzelt, schützt es ihn weit weniger gegen Erosion als die angestammten Kräuter und Gräser. Es wird vermutet, dass es aus Gärten oder Friedhöfen entwichen ist, wo es manchmal angepflanzt wird.

Pressemitteilung von Agroscope




Weniger Biodiesel-Tankstellen  -  2009/03/19

Bis vor einem Jahr gab es in keinem Land mehr Tankstellen mit reinem Biodiesel als in Deutschland mit rund 1.900 Tankstellen. Eine Umfrage der Arbeitsgemeinschaft Qualitätsmanagement Biodiesel (AGQM) ergab, dass von einmal 1.200 Biodiesel-Tankstellen mit AGQM-Lizenz Anfang 2009 lediglich 250 Stationen übrig geblieben sind. Verantwortlich für diese Entwicklung sind wohl rückläufige Mineralölpreise in Verbindung mit einer erhöhten Besteuerung von Biodiesel. Als Konsequenz aus dem Tankstellen- und Absatzrückgang hat die AGQM beschlossen, die Qualitätssicherung für die Biodieseltankstellen aufzugeben. Beibehalten wird das Qualitätsmanagement auf der Ebene der in der AGQM zusammengeschlossenen Biodieselhersteller und -Händler für die Beimischung zu konventionellem Diesel. (www.agqm-biodiesel.de)




ITADA-Forum zu Brennstoffen aus der Landwirtschaft am 08.04.09 in MÜL-Hügelheim  -  2009/03/16

Am Mittwoch, den 08. April 2009 veranstaltet das ITADA mit dem LTZ Augustenberg in Müllheim-Hügelheim ein grenzüberschreitendes Forum zum Thema 'Haben Brennstoffe aus der Landwirtschaft eine Zukunft am Oberrhein?'. Nach Vorträgen von Referenten aus Frankreich und Deutschland am Vormittag werden am Nachmittag drei Beispiele von Anpflanzungen von Miscanthus und Kurzumtriebsgehölzen samt den dazugehörigen Heizanlagen besichtigt. Wenn das Wetter mitspielt, sollen auch die Ernte von Miscanthus bzw. die Pflanzung von Weiden vorgeführt werden. Die Vorträge werden simultan gedolmetscht (dt./frz.). Teilnehmerbeitrag 20 € inkl. Essen. Anmeldungen bitte bis 03. April 2009.

Programm + Anmeldung




Änderung der Telefon- und Faxnummer des ITADA  -  2009/02/09

Um das ITADA-Sekretariat zu erreichen, ist ab sofort diese neue Telefonnummer zu verwenden: 0033 (0)3 89 79 27 65
Auch die Faxnummer ändert sich und lautet ab sofort : 0033 (0)3 89 22 95 77
Mailadresse itada@wanadoo.fr besteht weiter.




Bulletin der Pflanzengesundheit ersetzt Warndienst  -  2008-12-29

Bis im Frühjahr 2009 soll in Frankreich der 1943 eingeführte Landwirtschaftliche Warndienst abgelöst werden durch ein Bulletin der Pflanzengesundheit. Dieses berücksichtigt die Informationen aus verschiedenen Quellen, die zu Beobachtungsnetzwerken für die fünf Produktionsrichtungen Ackerbau, Weinbau, Obstbau, Gemüsebau und Hopfen verknüpft werden. Herausgegeben und validiert wird es von einem Redaktionskomitee unter Leitung des Präsidenten der regionalen Landwirtschaftskammer. Es beschreibt die Gesundheitssituation, eine Risikoanalyse, die epidemiologischen Aussagen verschiedener Modelle, agronomische und meteorologische Informationen, die mit der Anwendung verschiedener Mittel verbundenen Risiken sowie die zu beachtenden Vorschriften. Im Gegensatz zum Warndienst soll dieses Bulletin keine Bekämpfungs-Empfehlungen enthalten. Diese sind Aufgabe der Privatwirtschaft und unterliegen dem Wettbewerb. Grundlage dieser Umstellung ist u.a. der Grenelle de l'environnement. Dessen fünfte Achse sieht vor, die Überwachungsnetze für Schaderreger und unbeabsichtigte Effekte des Pestizideinsatzes zu stärken.




Auch 2009 kein GVO-Mais in Frankreich  -  2008-12-22

Bereits Mitte November hat das französische Umweltministerium verkündet, dass Frankreich seine Vorbehalte gegen den Anbau GVO-Mais mit Mon 810 aufrechterhält. Abgewartet werden sollen die Ergebnisse der von Frankreich initiierten ökologischen Evaluierung von GVO-Pflanzen sowie die der von der EU-Kommission begonnenen Reevaluierung der 10-jährigen Erfahrungen seit der Einführung von Mon 810. Damit wird es auch 2009 keinen Anbau von GVO-Mais in Frankreich geben.




Energie effizient nutzen  -  2008-10-29

In der Broschüre 'Energie effizient nutzen - Klimaschutz in Industrie und Gewerbe' beleuchtet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt zahlreiche Beispiele für Innovationen bei Produkten und Verfahren aus unterschiedlichen Branchen, die sich alle durch deutliche Fortschritte in der Energieeffizienz gegenüber den bisher gebräuchlichen auszeichnen. Die Broschüre kann mit dem nachstehend aufgeführten Link heruntergeladen oder angefordert werden.

Download oder Bestellung der Broschüre




Anbaufläche für Nachwachsende Rohstoffe stagniert auf hohem Niveau  -  2008-10-22

Erstmals seit 2003 nahm die Anbaufläche für Nachwachsende Rohstoffe in Deutschland nicht weiter zu. Sie stagnierte bei gut 2 Mio. ha oder 17% der Ackerfläche. Während beim Anbau von Raps als Rohstoff für Biodiesel ein Rückgang um 120.000 ha zu verzeichnen war, legte der Anbau von Energiepflanzen für Biogasanlagen um 100.000 ha zu. Bei allen anderen Kulturen gab es nach den vorläufigen Schätzungen der FNR nur geringfügige Veränderungen.

Grafik der Anbauflächenentwicklung

Tabelle der Anbauflächen




Dow auf Einkaufstour  -  2008-10-20

Der US-Agrarkonzern Dow Agro Sciences übernimmt die Südwestsaat GbR (SWS) aus Rastatt, die sich zuletzt auf die Maiszüchtung konzentrierte und im vergangenen Jahr mit der gentechnikfreien Maiswurzelbohrer-resistenten Sorte Sunrise von sich reden machte. Seit 1997 war die Firma ein Gemeinschaftsunternehmen der Dr. Hans-Rolf Späth GmbH&Co.KG, Strube Saatzucht GmbH&Co.KG sowie der Nordsaat Saatzucht GmbH. Alle drei Unternehmen sind Mitglied der Saaten-Union. Bereits 2007 hat Dow mit MTI und Duo Maize zwei Maiszüchter in Europa aufgekauft.




Zweite Stufe der bioliq®-BtL-Anlage in Karlsruhe wird gebaut  -  2008-10-15

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert die Errichtung eines Flugstromvergasers im Forschungszentrum Karlsruhe mit 12,4 Mio. €. Dieser wandelt thermisch aufbereitete Biomasse, so genannten 'Bioslurry', aus der bereits existierenden 1. Stufe der Pilotanlage in Synthesegas um. In einer weiteren Prozesstufe wird das Synthesegas dann zu Methanol und anschließend über ein geeignetes Syntheseverfahren zu hochwertigen Kraftstoffen verarbeitet.

Information der FNR




Maiswurzelbohrer auf beiden Seiten des Rheins  -  2008-08-04

Im Jahr 2008 gingen die ersten Maiswurzelbohrer bereits Mitte Juli in die aufgestellten Lockstofffallen: zuerst in Niederbayern (6 Orte - 30 Käfer), dann in der Ortenau (2 Fallen - 76 Käfer)und kurz darauf auch im Elsass (2 Orte - 4 Käfer). Die Fänge am Oberrhein lagen wiederum in der Nähe von Stellen mit internationalem Verkehr: in der Nähe der Autobahnraststätten Mahlberg bzw. südlich von Sélestat sowie beim Euro-Airport in Basel-Mulhouse. Die obligatorischen Bekämpfungsmaßnahmen sind bereits angelaufen. Dabei soll es im Elsass in der Sicherheitszone von 5 km um die Kernzone nächstes Jahr zum ersten Mal eine Wahlmöglichkeit zwischen Fruchtfolge (Mais höchstens jedes 2. Jahr) und chemischer Bekämpfung der Käfer und Larven geben.

Informationsseite des MLR Baden-Württemberg

Informationsseite Bayern (LfL)

Seite der Landwirtschaftskammer des Unterelsass




Fernerkundung mit Modellflieger  -  2008-06-24

Aus einem ITADA-Projekt zur Präzisionslandwirtschaft heraus entwickelte Dr. Patrick Reidelstürz ein Verfahren zur kostengünstigen Fernerkundung mit dem Modellflugzeug. Mitte Juni absolvierte er in Emmendingen erfolgreich den Jungfernflug. Einsatzgenehmigungen liegen bisher für Baden-Württemberg und Bayern vor. Mecklenburg-Vorpommern ist beantragt. Weitere Informationen auf

www.geodrones.de




Biokraftstoffe - Fragen und Antworten  -  2008-06-13

Aus Anlass der aktuellen Debatten um die energetische Nutzung von Biomasse als Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion haben Widmann und Remmele vom bayerischen Technolgie- und Förderzentrum Straubing ein Positionspapier verfasst, in dem sie sich auf 12 Seiten mit den wichtigsten Argumenten auseinandersetzen. Sie plädieren für einen maßvollen Einsatz von umweltverträglich und effizient produzierten Biokraftstoffen bei gleichzeitig deutlicher Senkung des Kraftstoffverbrauchs. Berücksichtigt man den Wert der Koppelprodukte wie Rapsschrot und Glycerin, so kommen auch die Biokraftstoffe der ersten Generation wie Biodiesel und Rapsölkraftstoff auf eine Flächenleistung von 3700 l Kraftstoff/ha.

Positionspapier Biokraftstoffe




Neue Regelungen zur landwirtschaftlichen Gentechnik  -  2008-04-08

Der deutsche Bundesrat hat am 15.2.2008 dem geänderten Gentechnik-Gesetz und der "ohne-Gentechnik"-Kennzeichnung zugestimmt. Nach der Unterzeichnung durch den Bundespräsidenten tritt das neue Gesetz mit der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Davon ausgenommen sind die Bestimmungen zur "ohne Gentechnik"- Kennzeichnung. Sie werden erst vier Monate nach der offiziellen Übermittlung an die EU-Kommission rechtswirksam.

Die Regelungen im Überblick




Pflanzenschutzgesetz geändert  -  2008-03-13

Änderungen im dt. Pflanzenschutzgesetz verlangen elektronische oder schriftliche Aufzeichnungen über die im Betrieb angewandten Pflanzenschutzmittel (§6,4: Name des Anwenders, Fläche, Datum, Mittel, Menge und Anwendungsgebiet). Diese müssen 2 Jahre ab Beginn des auf die Aufzeichnung folgenden Jahres aufbewahrt werden. Weiterhin müssen Pflanzenschutzmittel innnerhalb von 2 Jahren nach Ende der Zulassung aufgebraucht sein oder dann wie Mittel mit Anwendungsverbot unverzüglich sachgerecht entsorgt werden (§6a).

Link zum geänderten Pflanzenschutzgesetz




Transormator mit Pflanzenöl  -  2008-03-12

Die EDF erprobt derzeit in 12 Transformatoren für das Niederspannungsnetz den Ersatz von umweltkritischem fossilem Transformatorenöl durch biologisch abbaubares, verestertes Rapsöl. Erweist sich der Versuch als erfolgreich, sollen zukünftig abgängige Transformatoren durch mit Rapsöl gefüllte ersetzt werden. Vorausgegangen sind 7 Jahre Forschung der auf die Verwertung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen spezialisierten Firma Valagro.




Beschlüsse zu Biokraftstoffen, GVO und Ökosteuer in Frankreich  -  2007-11-05

Nach Abschluss der `Grenelle de l´environnement´(eine Art ´Runder Tisch´ zur Umweltpolitik) kündigte der französische Präsident Sarkozy am 25.10.07 eine Verschiebung der Biokraftstoffförderung hin zu den Kraftstoffen der 2. Generation mit Ganzpflanzennutzung sowie die Einführung einer ´taxe climat-energie´, einer Art Ökosteuer an, die mit einer Entlastung bei der Besteuerung der Arbeit kompensiert werden soll. Landwirtschaftsminister Barnier wurde damit beauftragt, einen ´Plan zur Energieautonomie von landwirtschaftlichen Betrieben´ auszuarbeiten. . . . . Der kommerzielle Anbau von GVO-Kulturen mit Pflanzenschutzmitteleffekten soll ausgesetzt werden, bis eine noch dieses Jahr einzurichtende Instanz geurteilt hat. Gefordert wird u.a. der Nachweis von Vorteilen für Gesundheit und Umwelt. Im übrigen sollen ein Recht auf totale Informations-Transparenz geschaffen und das Vorsorgeprinzip sowie das Verursacherprinzip in der Haftungsfrage gestärkt werden.




Neuabgrenzung der Zonen für die Diabrotica-Bekämpfung in Frankreich  -  2007-10-26

Am 17.10.2007 hat das französische Landwirtschaftsministerium die Abgrenzung der Bekämpfungszonen für Maiswurzelbohrer an die Mindestvorgaben der EU angepasst. Die ´zone focus´ wurde von 5 km auf mindestens 1 km Radius, die ´zone de sécurité´ von 10 km auf 5 km und die ´zone tampon´ von 40 km auf 34 km reduziert. Der Arrêté für das Département Haut-Rhin wurde am 22.10.2007 entsprechend angepasst. Damit sind nun die Vorschriften für die Abgrenzung der Bekämpfungszonen auf beiden Seiten des Rheins vergleichbar.




Frankreich will Öko-Anbaufläche bis 2012 verdoppeln  -  2007-10-11

Der Französische Landwirtschaftsminister Michel Barnier hat seinen am 12.09.07 vorgestellten Aktionsplan zur Entwicklung des ökologischen Landbaus bestätigt. Dieser strebt an, die Anbaufläche des Ökolandbaus in Frankreich bis 2012 von 2% auf 4% der LF zu verdoppeln. U.a. sollen Forschung und Ausbildung mit 10 Mio. € gefördert werden. Im Vergleich zu den Vorschlägen des ´Runden Tisches Umwelt´ (20% der LF bis 2020) beurteilt der Minister seine Ziele als bescheidener aber realistischer. (LFA)




Wurzelbohrerresistente Maissorte aus konventioneller Züchtung  -  2007-10-04

Züchtern der Südwestsaat Späth aus Rastatt ist es gelungen, mit konventionellen Methoden eine gegen den Wurzelbohrer resistente Maispflanze zu entwickeln. Seit 2005 erfolgen die Tests in Südungarn, wo bei Vergleichssorten Schäden von 50-100% auftraten, während die Neuzüchtung nur einen geringen Befall aufwies. Als erste neue Sorte werde Sunrise 2008 in der ungarischen Wertprüfung stehen. Nach der Zulassung gebe es voraussichtlich 2010 erstes Saatgut. Für den deutschen Markt müssten jetzt entsprechende Sorten für hiesige Klimaverhältnisse gezüchtet werden. Diese seien voraussichtlich verfügbar, wenn hier erste wirtschaftliche Schäden auftreten. (AgE)




Gold für Gersbach  -  2007-10-01

Gersbach (Lkr. Lörrach) wurde vorletzten Freitag im englischen Harrogate beim europäischen Blumenschmuck-Wettbewerb ´Entente Florale´ mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. An dem Wettbewerb hatten sich insgesamt 21.000 Städte und Gemeinden aus 12 europäischen Ländern beteiligt. (AgE)




Steillagen-Vollernter in Erprobung  -  2007-10-01

Der Einsatz eines teillagen-Vollernters der Firma Durmatec aus dem badischen Durbach soll die Arbeitswirtschaft im Steilagen-Weinbau revolutionieren. Durch die Kombination von modernster Seilzugtechnik und hydrostatischem Allradantrieb sollen Steigungen bis zu 60% bewältigt werden. Ein Prototyp wird derzeit an der Mosel erprobt. Durch den Einsatz der Maschine ließen sich bis zu 300 Handarbeitsstunden pro Hektar einsparen und Kostenreduzierungen bis zu 50% erreichen. (AgE)




Pelletproduktion steigt sprunghaft  -  2007-10-01

Die Produktion der 44 Pelletwerke in Deutschland wird dieses Jahr voraussichtlich erstmals die Marke von 1 Mio. t überschreiten und hat sich damit innerhalb von zwei Jahren vervierfacht. 13 weiter Produktionsstätten seien geplant bzw. im Bau. In deutschen Haushalten seien zurzeit über 70.000 Pelletfeuerung in Betrieb. Jede Anlage verbrenne im Durchschnitt 5-6 t. Damit ist die Produktion doppelt so hoch wie der Verbrauch, was Exporte nach Frankreich und Italien ermögliche. An Nachschub herrsche kein Mangel, zumal auch die Landwirtschaft auf brachliegenden Flächen Energiehölzer anbauen könne. Über die Branche informiert die Fachmesse ´Interpellets 2007´, die vom 10.-12. Oktober in Stuttgart stattfindet. (AgE)


Raps-Düngeberechnung online  -  2007-01-25

Das französische Institut für Ölsaaten CETIOM hat seine Düngeberechnung, die bisher mit einem Rechenschieber vorgenommen wurde, ins Internet gestellt. Auf der Grundlage von einigen Angaben zum Standort (Bodengründigkeit, organ. Düngung), dem Ertragsziel sowie dem Ergebnis der Wiegungen von Probeschnitten im Rapsschlag vor und nach Winter (mit Hilfestellung für visuelle Schätzmethode) wird für die verschiedenen Regionen Frankreichs die Stickstoffdüngung für Winterraps berechnet. Für die Deutschland am nächsten gelegene Region Nordostfrankreich findet sich das Eingabeformular hier:

Rapsrechner NO-Frankreich