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ITADA-Projekt 2: BETEILIGTE Projektleiter: Marie-Line Burtin (ARAA Schiltigheim)) PROBLEM Im Elsaß wie in Baden-Württemberg soll die Qualität des Grundwassers, was den Nitratgehalt angeht, unter anderem über eine verbesserte Stickstoffdüngung landwirtschaftlicher Kulturen und insbesondere des Mais geschützt werden. ZIEL Im Elsaß wurden seit 1987 Grundlagen zur Stickstoffnachlieferung
der Böden erarbeitet. Sie erlauben eine breit angelegte Düngungsberatung
in Abhängigkeit vom Anbausystem und den Bodentypen. Die aktuellen
Versuche zielen auf eine mittelfristige Absicherung und Stabilisierung
dieser Grundlagen. ERGEBNISSE Die nach gemeinsamem Protokoll durchgeführten Versuche haben jedes Jahr neue Referenzwerte von 50 repräsentativen Standorten des Oberrheingrabens geliefert. Unter den Bedingungen von nassen und kühlen Frühjahrswitterungen wurden die Grenzen der Verfahren deutlich, was es erlaubte, Verbesserungen vorzunehmen bei: Termin der Nmin-Beprobung, Korrektur von Stickstoffgaben, spätester Zeitpunkt für die N-Düngung, besondere Vorkehrungen bei kalten bzw. zur Verschlämmung neigenden Böden, ... Weiterer Forschungsbedarf bei Flächen mit Wirtschaftsdünger. SCHLUSSFOLGERUNGEN In zweijähriger Arbeit wurden die Düngungsberatungsmethoden auf beiden Seiten des Rheins verbessert, so daß die Düngungsberatung nunmehr noch genauer an die Verhältnisse bei den einzelnen Landwirten angepasst werden kann. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat diese Verbesserung dank des Austausches von Erfahrungen und Überlegungsansätzen beschleunigt. EMPFEHLUNGEN Auf durchlässigen Böden muß
der Gefahr einer frühzeitigen Auswaschung durch entsprechende Aufteilung
der Düngergaben noch stärker Rechnung getragen werden. Auf tiefgründigen
Böden sollte die zweite Gabe dagegen eher etwas vorgezogen werden. |
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