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ITADA - Projekt 7:
Projektleiter: R. Koller (ARAA Schiltigheim) PROBLEM Die obligatorische Flächenstillegung im Zuge der gemeinsamen Agrarpolitik führt dazu, daß in jedem Anbaujahr 5 - 20 % der Ackerfläche brachliegen. Das heißt, es wird nichts geerntet und es werden keine Nährstoffe entzogen. Je nach Verfahren kann die Begrünung sehr unterschiedlicher Qualität sein. Was sind die Folgen dieser Situation für die im Boden verfügbaren Stickstoffmengen unter den verschiedenen Varianten während der Zeiträume mit Auswaschungsrisiko? Welche Kulturen eignen sich am besten zur Begrenzung dieses Risikos? Was passiert, wenn die Stillegung wieder in Kultur genommen wird? ZIEL Auf drei Versuchsfeldern, Freiburg und Müllheim in Südbaden sowie Hohfrankenheim im Elsaß, wurde im 2-Wochen-Rhythmus der im Boden auf 90 cm Tiefe verfügbare mineralisierte Stickstoff bei verschiedenen Varianten der Brachflächenbehandlung gemessen. Verglichen wurden Selbstbegrünung, Klee, Gräser, Kleegras und Senf. ERGEBNISSE Wenn die Brache dicht begrünt ist, stellt der im Boden verfügbare mineralisierte Stickstoff keine Bedrohung für das Grundwasser dar, im Gegensatz zu der Situation bei Schwarzbrache, wie sie in früheren Jahren in Frankreich erlaubt war. Während der Ansaatphase der Begrünung, die je nach Verfahren unterschiedlich lang dauern kann, können dagegen größere Mengen an Nmin auftreten. Insbesondere bei Auflaufgetreide oder Grasuntersaaten bei Weizen kommt es zu einer verzögerten Bodenbedeckung und Stickstoffaufnahme. SCHLUSSFOLGERUNGEN und EMPFEHLUNGEN Unter Berücksichtigung von Arbeiten aus anderen
Gebieten, kann gesagt werden:
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