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Projekt 6: BETEILIGTE Projektleiter: G. Kansy (Regierunspräsidium Freiburg,
Referat 34) PROBLEM Zwischenfrüchte nach Getreide haben heute eine zunehmende Bedeutung für die Nitratbindung; mit Zwischenfrüchten kann außerdem die Flächenstillegung vorbereitet werden. Die übliche Bodenbearbeitung ist jedoch ein beträchtlicher Kostenfaktor. ZIEL
ERGEBNISSE Die Novemberfröste des Jahres 1995 beeinträchtigten
stark das Wachstum der Zwischenfrüchte in Form von Unter- und Stoppelsaaten.
Auch Trockenheit und Schneckenfraß können die Entwicklung der
Zwischenfrüchte stark beeinträchtigen. SCHLUSSFOLGERUNGEN Zwischenfrüchte in Form von Unter- oder Stoppelsaaten sind in der Lage, die Nmin-Werte nach Winterweizen mehr oder weniger deutlich zu senken. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht bedarf es jedoch einer Förderung, damit der Landwirt nicht finanzielle Nachteile erleidet. EMPFEHLUNGEN Keine Selbstbegrünung! Die Untersaat von
Senf in den abreifenden Weizenbestand ist ein kostengünstiges Verfahren
in Fruchtfolgen ohne Raps und bringt einen Entwicklungs-vorsprung gegenüber
Stoppelsaaten. Bei nachfolgender Stillegung überwinternde Gras- oder
Kleegrasmischungen wählen und aus Kostengründen ebenfalls die
Untersaat bevorzugen. Zwischenfrucht mit 40 kg N/ha andüngen. In
Baden-Württemberg außerhalb von Wasserschutzgebieten Förderung
des Zwischenfruchtanbaus beantragen (MEKA). [» zurück] |
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