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ITADA-Projekt 4: Projektleiter: G. Kansy (Regierungspräsidium
Freiburg Referat 34) Die Lösung der Nitratproblematik im Maisanbau ist durch Anpassung der N-Düngung nur teilweise erreichbar. Vielfach lassen sich sogar unter Null-Parzellen nach Mais erhöhte Nitratreste festzustellen. ZIEL Einbau von Zwischenfrüchten in Form von Unter- und Stoppelsaaten nach Mais als Nitratfallen und Prüfung von neuen Zwischenfruchtanbautechniken (Anbau frühreifender Körnermaissorten mit Ernte im September und nachfolgender Stoppelsaat).
SCHLUSSFOLGERUNGEN Zwischenfrüchte in Form von Untersaaten bzw. rechtzeitig ausgesäten Stoppelsaaten binden 40 kg N/ha und mehr. Untersaaten sind die kostengünstigere Variante. Die Gesamtkosten in Höhe von 100-180 DM/ha werden jedoch in keinem Fall durch den betrieblichen Nutzen gedeckt. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind deshalb Ausgleichszahlungen Voraussetzung für den Zwischenfruchtanbau. EMPFEHLUNGEN Förderung in Anspruch nehmen und durch den Anbau von Zwischenfrüchten sowie eine vernünftige Stickstoffdüngung der Hauptfrucht den Nitrataustrag beim Maisbau weiter reduzieren. [» zurück] |
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