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Projekt 3: BETEILIGTE Projektleiter: Frnaçoise Juncker-Schwing (AGPM
Colmar) PROBLEM Mais verwertet Wasser sehr effektiv. Auf manchen Standorten wäre der Maisanbau ohne Beregnung unmöglich (flachgründige Hardt). Es ist jedoch darauf zu achten, daß nicht zu viel Wasser verabreicht wird, um eine Verlagerung der im Frühjahr ausgebrachten Stickstoffdünger und Pflanzenschutzmittel in die Tiefe zu verhindern. ZIEL Verbesserung der Beregnungssteuerung, um eine Auswaschung von Stickstoffdüngemitteln und Pflanzenschutzmitteln in den Untergrund zu vermeiden. Die eigentliche Untersuchung beschränkt sich auf den Aspekt Stickstoffdüngemittel. ERGEBNISSE In den Versuchen von Rouffach (F) und Hausen (D) wurden verschiedene Beregnungsvarianten bei unterschiedlicher Stickstoffdüngung untersucht. Erste Ergebnisse vom Standort Rouffach zeigen, daß die interessantesten Verfahren diejenigen sind, welche eine optimale N-Düngung mit einer gut gesteuerten Beregnung verbinden. Dabei ergeben sich die höchsten Erträge und die niedrigsten Nmin-Werte nach der Ernte. Im übrigen ist die N-Düngung auf diesem Standort aufzuteilen. Dabei sollte die erste Gabe zur Saat 50 kg N/ha nicht überschreiten. SCHLUSSFOLGERUNGEN Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, daß eine möglichst gut an die Bedürfnisse angepaßte Beregnung unerläßlich ist. Die Verwendung von Hilfsmitteln (Tensiometer oder Btx-Dienst 'IRRITEL') ermöglichen eine gute Anpassung an die örtlichen Verhältnisse (Pflanze-Boden). Eine gut angepaßte Beregnung bringt optimale Erträge und füllt die Wasserkapazität des Bodens nie ganz auf. Somit wird sichergestellt, daß auch unvorhergesehene Gewitterregen keine Nitratauswaschung verursachen. Der Versuch in Hausen zeigt, daß die Beregnung keine Umweltbelastungen verursacht, wenn sie richtig gesteuert wird. EMPFEHLUNGEN Aus heutiger Sicht legen die Ergebnisse der
Jahre 1994 und 1995 folgende Empfehlungen nahe: - Die Wechselbeziehung
Klima-Boden-Pflanze ist zu optimieren. Die Bedürfnisse des Mais sind
möglichst gut zu berücksichtigen. - Die Stickstoffdüngung
zur Saat sollte 50 kg N/ha nicht überschreiten. Die ersten Wassergaben
im Juni sind zu begrenzen. - Die Entwicklung des Wasservorrats im Boden
ist zu verfolgen (mit Tensiometern oder IRRITEL), um sowohl Wasserstress
der Pflanze als auch Wassersättigung des Bodens zu vermeiden. |
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