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ITADA-Projekt 12: BETEILIGTE Projektleiter: Dr. Reinhold Vetter, Institut für umweltgerechte Landbewirtschaftung MüllheimProjektpartner: Mme. L. Caramaro, Institut Textil de France, Direction Régionale Lyon, Écully Mitbeteiligte: Institut für Angewandte Forschung
(IAF), Fachhochschule Reutlingen PROBLEM Eine Ausweitung des Flachsanbaus erfordert Einsatzbereiche mit ausreichendem Mengen-bedarf. Dies ist bei der Entwicklung von Automobil-Innenverkleidungen der Fall. Im kleinen Maßstab wurden solche Teile bereits erfolgreich realisiert. Allerdings werden dafür zunächst Fasern des untersten Preisniveaus (Werg) eingesetzt. In einem Großversuch mit 5 Tonnen baden-württembergischem Flachs soll nun dieses Einsatzfeld abgesichert und ausgeweitet werden. ZIEL Anbau von Flachs zur Herstellung von technischen Produkten
für den Automobilbau. ERGEBNISSE Der Faserleinanbau ohne Stickstoffdünger in 2
landwirtschaftlichen Betrieben war erfolgreich. Die Faseraufbereitung
bei BAHMER lieferte geeignete, ausreichend holzfreie Faser. Die Vliesherstellung
erfolgte bei REX. Problematisch blieb bis zuletzt (trotz erzielter Fortschritte
durch zahlreiche Optimierungsmaßnahmen) die homogene Harzverteilung
im Vlies, die nach Aussage von REX nur durch erhebliche Investitionen
zu lösen ist. SCHLUSSFOLGERUNGEN
EMPFEHLUNGEN Anbau von Faserlein mit geringem Mineraldüngereinsatz
zur Produktion der Flachsfasern von geeigneten Standorten ist möglich,
sofern eine Abnahme gesichert ist. Die Entholzungstechnik und Vliesherstellung
sind weiter zu optimieren. Investoren für die neue Technologie müssen
gefunden werden. [» zurück] |
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